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aerox Offline




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18.04.2003 08:13
RE: FIA: Mögliche Strafe gegen Schumacher und Alonso Antworten

Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher und der aktuelle WM-Dritte Fernando Alonso aus Spanien müssen möglicherweise Strafen durch den Automobil-Weltverband FIA fürchten, weil sie beim Chaos-Rennen in Brasilien geschwenkte gelbe Flaggen ignoriert haben. Das erklärte FIA-Chef Max Mosley am Donnerstag auf einer Pressekonferenz vor dem Großen Preis von San Marino in Imola. Mit welchen Konsequenzen die beiden Fahrer rechnen müssten, könne er nicht sagen, meinte Mosley mit dem Hinweis auf die laufende Untersuchung.

Zugleich verkündete der Engländer, dass es in Übereinstimmung mit den Teams in dieser Saison mit Ausnahme von Kleinigkeiten, die den Einsatz von Ersatzautos und den Wechsel von Motoren betreffen, keine weiteren Regeländerungen mehr geben werde. Vor allem das umstrittene Nachtankverbot nach der Qualifikation wird also bleiben.

"Als Michael Schumacher von der Strecke rutschte, während ein Kran ein Auto bergen sollte, gab es doppelte geschwenkte gelbe Flaggen. Das bedeutet: Sofort langsamer werden, bereit sein anzuhalten. Normalerweise ist es undenkbar, dass man bei solchen Flaggensignalen von der Strecke rutscht. Wenn jemand aber rausfliegt, gefährdet er nicht nur sich selbst, sondern könnte auch einen Streckenposten töten", sagte Mosley: "Ich weiß nicht, warum Schumacher rausgerutscht ist. Ich bezweifle aber nicht, dass ihm Renndirektor Charlie Whiting in der Fahrerbesprechung am Freitag diese Frage stellen wird."

Schumacher selbst beschrieb in Imola den Abflug noch einmal aus seiner Sicht. "Ich war zu schnell, sonst wäre ich nicht rausgeflogen", gab der Ferrari-Pilot zu: "Aber es ist die Frage, wie schnell ist bei Aquaplaning zu schnell. Mein Problem war, dass ich neben der Linie war. Ich war 10 bis 15 Prozent langsamer, aber immer noch zu schnell." Der fünfmalige Champion warf allerdings die Frage auf, "warum nicht vorher schon das Safety-Car draußen war, wenn an dieser Stelle so ein großer Kran steht".

Alonso, der in Sao Paulo trotz seines schweren Unfalls, der zum Abbruch führte, als Dritter gewertet wurde, soll zweimal während gelber Flaggen überholt haben. Mosley: "Ich denke, die Kommissare wollten mit ihm darüber sprechen, aber er war nach seinem Unfall im Krankenhaus."

Es gäbe einen Bericht eines FIA-Beobachters über die Vorfälle, sagte Mosley. "Dieser Bericht wird ausgewertet und danach vielleicht gehandelt. Aber das ist noch ein laufender Prozess", meinte der FIA-Chef. Eine rückwirkende Bestrafung von Alonso beispielsweise sei "unwahrscheinlich". "Es ist wahrscheinlicher, dass irgendetwas in der Zukunft passieren könnte", erklärte der Engländer. Der FIA-Strafenkatalog sieht Sanktionen von Geldstrafen über den Abzug von zehn Startplätzen bis zu Sperren vor.


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