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aerox Offline




Beiträge: 297

16.05.2003 19:52
RE: Nur die Raubkatze jagt den Hai........... Antworten

Spielberg. Michael Schumacher und Ferrari haben im Pre-Qualifying zum GP von Österreich eindrucksvoll ihre Favoritenrolle beim sechsten WM-Lauf in Spielberg unterstrichen. Beim zweiten Einsatz des neuen Ferrari F2003-GA fuhren Schumi und sein Teamkollege Rubens Barrichello im Einzelzeitfahren auf dem 4,3 km langen A1-Ring der Konkurrenz auf und davon. Trotz eines dicken Patzers in der Zielkurve blieb Schumacher in 1:07,908 Minuten als Schnellster gut 0,3 Sekunden vor seinem Stallgefährten und als einziger Pilot unter der 1:07-Minuten-Marke. Wegen Problemen beim obligatorischen Wiegen nach dem Training musste Schumi jedoch einige Minuten bangen, bis das Ergebnis offiziell bestätigt wurde.

Mit der drittbesten Zeit (1:08,512) bestätigte Jaguar-Pilot Mark Webber seine guten Qualifying-Ergebnisse in dieser Saison. Zwar fehlten dem Australier bereits 0,6 Sekunden auf die Spitze, im Vergleich zu BMW-Williams und McLaren-Mercedes hielt er den Rückstand aber noch in erträglichem Rahmen. Juan Pablo Montoya war im BMW-Williams als Sechster hinter dem BAR-Duo Jacques Villeneuve (1:08,680) und Jenson Button (1:08,831) fast eine Sekunde langsamer als die Ferrari.
Die Silberpfeil-Piloten David Coultard (1:08,947) und Kimi Räikkönen (1:08,97 kassierten auf den Plätzen sieben und acht einen Rückstand von mehr als einer Minute. "Ich bin über den großen Abstand überrascht", zeigte sich Schumacher überrascht, rechnete aber damit, das "speziell die Silbernen noch zulegen können". Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug blieb überraschend gelassen. "Das Freitags-Qualifying war das ganze Jahr nicht unsere Stärke", kommentierte Haug das ernüchternde Abschneiden. "Mehr Gummi und mehr Grip sollten uns aber ab morgen helfen."

Einen schwarzen Freitag erwischte Ralf Schumacher im zweiten BMW-Williams. Ausgerechnet zum Auftakt seines "halben Heimrennens" patzte Schumi II. Der Wahl-Österreicher rutschte nach einem Fahrfehler von der Strecke und blieb im Kiesbett stecken. "Es war ein Fahrfehler", räumte der 27-Jährige ein, der ohne Zeit blieb und damit im entscheidenden Qualifying am Samstag als 'Kehrmaschine' die Jagd auf die Pole Position eröffnen muss. Kaum besser ist die Ausgangssituation für die Sauber-Piloten: Heinz-Harald Frentzen (1:10,055) fuhr mit mehr als zwei Sekunden Verspätung über den Zielstrich, das reichte nur für Rang 15. Nick Heidfeld (1:09,479) war knapp eine halbe Sekunde schneller als sein Stallgefährte, schaffte es aber als 12. ebenfalls nicht unter die Top-Ten.

Schumi: Probleme beim offiziellen Wiegen

Dagegen ist Michael Schumacher nach seinem weltweit mit Wut und Empörung aufgenommenen "Sieg der Schande" im Vorjahr auf dem besten Weg, sich für den durch Stallorder geschenkten, unsauberen Erfolg sportlich zu rehabilitieren. Der fünfmalige Weltmeister weist auf dem A1-Ring zwar seine schlechteste Bilanz auf, im ersten Qualifikation demonstrierte er jedoch eindrucksvoll sein Können. Allerdings hätte beinahe eine fehlerhafte Waage Schumacher einen Streich gespielt.

"Da gab es ein Problem. Die Waage hat Anfangs nicht richtig funktioniert", berichtete Schumi. Den Patzer kurz vor Rundenschluss nahm Schumacher dagegen auf seine Kappe. "Ich bin auf die Randsteine gekommen. da gibt es wenig Grip", räumte der Champion ein. Das habe ihn ein Zehntel gekostet.

cu aerox

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